Wenn zwei Rohre nicht zueinander passen – und ein Sanierungsexperte zur Rettung eilt
Kundenschulung vor Ort: Wie ein harzstarkes Manöver zwei inkompatible Rohrdimensionen zusammenbrachte
Was tun, wenn ein DN 100 Rohr in ein DN 125 Tonrohr gesteckt wurde – und plötzlich Wasser seinen eigenen Weg ins Erdreich findet? Eine Situation, die nicht nur für Ärger, sondern auch für echten Schimmel sorgen kann. Genau vor dieser Herausforderung stand ein langjähriger Kunde von uns. Die Lösung? Eine punktgenaue Kurzlinersanierung – mit Spezialharz, Spezialwerkzeug und Spezialwissen. Und unser Experte Herr Haas war mittendrin statt nur dabei.

Der Fall: Wasser, Schotter und eine undichte Verbindung
Unter einer Treppe verlief ein DN 125 Tonrohr. Dort hinein hatte der Kunde ein DN 100 Kunststoffrohr gesteckt. Klingt zunächst pragmatisch – führte aber zu gravierenden Problemen: Durch den Dimensionsunterschied und die scharfen Kanten des Kunststoffrohrs floss das Wasser unkontrolliert zwischen den Rohren. Das Resultat: Versickerung im Schotterbett und Schimmelbildung an der Wand unter der Treppe.
Die Mission: Spalt abdichten, Rohrkanten entschärfen, Dimensionssprung ausgleichen – und das möglichst nachhaltig.

Die Lösung: Vor-Ort-Schulung mit Technik, die sitzt
Da der Kunde bislang wenig Erfahrung mit Kurzlinersanierungen hatte, reiste unser Fachmann Herr Haas persönlich an – mit im Gepäck: Know-how, Winterharz von F. Willich und einen robusten Powerpacker von VAPO.
Warum Winterharz im Hochsommer? Ganz einfach: Die schnellere Aushärtung (ca. 45 Minuten im Vergleich zu 2 Stunden beim Sommerharz) spart Zeit, Personal und Geld – vorausgesetzt, man weiß, wie man damit arbeitet. Genau das hat Herr Haas in einer kompakten Vor-Ort-Schulung vermittelt.

Praxis pur: Sanierung mit System
Gemeinsam mit dem Kunden ging Herr Haas Schritt für Schritt vor:
- Anmischen des Harzes
- Einstreichen des Laminats
- Aufbringen auf den Powerpacker
- Setzen des Packers im Rohr
- Kontrollierte Aushärtung

Statt eines herkömmlichen Hausanschluss-Packers – der an der scharfkantigen Stelle beschädigt worden wäre – kam ein dickerwandiger Powerpacker zum Einsatz. Dieser konnte der Kante des Kunststoffrohrs problemlos standhalten. Der Trick: Ein zweites DN 100 Rohr wurde zunächst vorgeschoben, um die exakte Position für den Packer zu finden – anschließend wurde es wieder entfernt, der Packer saß perfekt und konnte das Harz an Ort und Stelle bringen.
Ergebnis: Eine dichte Verbindung, ein ausbalancierter Dimensionssprung und ein zufriedener, nun geschulter Kunde.
Effizienz auf den Punkt gebracht
In gerade einmal vier Stunden war die Maßnahme abgeschlossen – inklusive Schulung, Umsetzung und Trocknungszeit. Möglich wurde das durch:
- Die clevere Wahl des Harzes
- Die richtige Packerauswahl
- Eine sehr gute Vorbereitung durch den Kunden
- Die Erfahrung unseres Experten
Ihr Mehrwert: Schulung & Sanierung in einem
Unser Ansatz ist nicht nur Beratung zum Materialkauf bei der Kurzlinersanierung – sondern auch Wissensweitergabe. Wenn auch Sie in Zukunft sicher und effizient mit Kurzliner-Systemen arbeiten wollen, bieten wir Ihnen Schulungen direkt bei Ihnen vor Ort – individuell auf Ihre Anforderungen zugeschnitten.
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von Dr. Daniela Brandt, der Autorin dieses Beitrags.
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